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Schnipp, schnapp, Weide ab

Zwei Menschen schneiden Kopfweiden im Freien, Beschneidungsschnitt 2024 sichtbar

1. Dezember 2024 — Falls ihr schon mal im Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“ unterwegs wart, dürften sie euch kaum entgangen sein: Hunderte Silber-Seiden (Salix alba) säumen dort die Schotterwege.

Angepflanzt wurden sie in den 1960er-Jahren und – die markante Silhouette fällt sofort auf – seit einiger Zeit sind sie in die sogenannte Kopfweidenform geschnitten. Weil die Statik der Bäume dadurch verändert wurde, müssen sie nun alle paar Jahre gestutzt werden – das nennt man „schneiteln“. Wird das versäumt, bricht der Baum bald unter der Last seiner unnatürlich mächtigen Äste auseinander.

Momentan ist es wieder soweit: Ausgerüstet mit allerlei Astscheren ziehen seit zwei Wochen bunt gemischte Teams aus unseren Landschaftspflegern, ehrenamtlichen Helfern sowie FÖJlern bzw. BFDlern durch das Naturschutzgebiet und nehmen sich die Weiden vor. Die zahlreichen langen Triebe können beispielsweise genutzt werden, um Benjeshecken zu reparieren. Auch für uns in der Naturwerkstatt fällt natürlich viel Material ab, das wir in unseren Weidenflechtkursen verarbeiten. Dabei entstehen Windlichthalter, Füllhörner für Meisenknödel und (in der Vorweihnachtszeit) Kränze und Weihnachtssterne. 

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