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„Durch die hohen Brombeeren muss sie kommen. Es führt kein andrer Weg zum Pegel.“

Hand wischt mit Lappen Pegelmesslatte mit Markierungen sauber

11. September 2025 — Zu den Aufgaben unserer FÖJler gehört es unter anderem, wöchentlich die Pegelstände im Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“ abzulesen und die Werte in die zugehörige Datenbank einzugeben. Dadurch erhoffen wir uns Einblicke in das hydrologische Regime des Schutzgebietes, um unsere dortigen Wasserretentionsmaßnahmen daran anpassen zu können. 

Momentan allerdings liegen alle drei Pegel trocken. Heißt natürlich nicht, dass keine Arbeit anfällt. Vielmehr können wir den verschmutzten Pegellatten jetzt mit dem Putzlappen zu Leibe rücken. Der Pegel im Schilfsumpf im westlichen Bereich des Priwalls ist auf gleich zwei Arten der unzugänglichste: Zunächst muss man sich durch ein Brombeer-Dickicht kämpfen, hinter dem gut und gerne auch irgendwo Dornröschen schlafen könnte. Hat man das geschafft, trennt einen noch immer 30 Meter Tümpelfläche von einer akkuraten Ablesung, weshalb wir in der Regel mit Fernglas anrücken. Das ist einfacher, als Watstiefel durch die grüne Hölle zu schleppen. 

Zurzeit erreichen wir den Schilfsumpf-Pegel aber sogar trockenen Fußes – ein ganz ungewohntes Gefühl. Also hat FÖJlerin Lena ihm heute mal ein kleines Facelift verpasst.

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