|
Bioregion Traveästuar
 |
Traveästuar, Blick Richtung Travemünde |
|
Von Travemünde aus erstreckt sich 27 km ins Binnenland bis zum Lübecker Holstentor die Untertrave, die südlichste Förde
der Ostseeküste. Bald seenartig verbreitert in der Pötenitzer und Dassower Wiek, bald fjordartig eingezwängt zwischen hohen Moränen-Steilufern
zeigen sich hier manigfache Übergänge zwischen dem Ökosystem der Ostsee und dem Süßwasser. Die Traveförde ist eines der bedeutendsten
Laichgewässer des Ostsee-Herings sowie das bedeutendste Wasservogel-Überwinterungsgebiet der schleswig-holsteinischen Ostseeküste,
insbesondere für bis zu 80.000 Tauchenten (Reiher-, Berg- und Tafelenten) sowie große Flüge von Wildgänsen und nordischen Singschwänen.
Der Dassower See ist darüber hinaus auch ein international bedeutendes Mausergebiet von Entenarten, insbesondere der Schellente.
 |
 |
Wasservögel am Eisloch |
Küstendynamik vor dem Ginsterberg |
|
Die Uferlandschaft der Traveförde ist heute überwiegend als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
|